IPal Partnering - eine Veranstaltung für die Wirtschaft

Ursula Haufe, Geschäftsführerin der ipal GmbH erläutert heute das Besondere am IPal Partnering  für Firmen und Wissenschaftler.

Die ipal GmbH geht als Patentverwertungsagentur für die Erfinder an Hochschulen und Forschungseinrichtungen neue Wege in der Verwertung: Mit dem 2. IPal Partnering werden gezielt Firmen aus ganz Deutschland aus den Branchen Pharma, Biotechnologie und Medizintechnik angesprochen, um sich die neuesten Technologieangebote in Partneringgesprächen vorstellen zu lassen. Die ausgewählten Erfindungen aus diesen Gebieten werden zusätzlich in einer Posterausstellung vorgestellt. Einige Projekte werden zudem in Fachvorträgen vorgestellt.

Die 5 Fragen

Frage: Für wen ist das IPal Partnering gedacht?

Ursula Haufe (ipal): Zielgruppe sind primär die Technology-Scouts und F&E-Verantwortlichen von Pharma-, Biotechnologie- und Medizintechnikfirmen. Wir haben sicher zahlreiche persönliche Kontakte, speziell zu „Big Pharma“, aber in unserer Region gibt es allein mehr als 180 zumeist mittelständische Biotechnologie-Unternehmen. Hier gilt es, einen ständigen Dialog zu führen. Neues Wissen aus der Region soll möglichst auch zu Wertschöpfung in der Region werden. Am effizientesten geht dies, wenn wir die Firmen zu uns einladen und ihnen gleichzeitig unser Portfolio vorführen. Hat eine Firma ein spezielles Interesse an einer Technologie, dann kann sie über die Plattform www.ipal-partnering.de einen Gesprächstermin für den Veranstaltungstag mit dem zuständigen Projektmanager vereinbaren. Dafür ist das IPal Partnering in erster Linie da. Darüber hinaus sind auch die Wissenschaftler, deren Erfindungen wir verwerten, unverzichtbar, da sie uns bei der Posterausstellung unterstützen. Natürlich können sie das IPal Partnering auch für ihr persönliches Networking nutzen.

Frage: Was ist das Besondere gegenüber anderen Veranstaltungen aus diesem Bereich?

Ursula Haufe (ipal): Die Projektmanager der ipal sind schon lange auf den BIO-Partneringmessen zu Gast, um dort Erfindungen der Partner des Berliner Verbundes vorzustellen. Die größte und wichtigste findet alljährlich in den USA statt. Dort sind die Partnering-Gespräche das Herzstück und auch der wichtigste Part für unsere Projektmanager. Wir wollten das Konzept übertragen um auszutesten, wie der Bedarf ist. Firmenvertreter, die im vergangenen Jahr unser IPal Partnering besucht haben, spiegelten uns, dass die Partneringgespräche das Wichtigste für sie auf einer Biotech-Veranstaltung sind und sie unseren Schritt begrüßen. Wir sehen uns insofern bestätigt, dass die Partnering-Gespräche zusätzlich zur Posterausstellung und zu den Fachvorträgen das Besondere dieser Veranstaltung ausmachen.

Frage: Was ist der Vorteil für die Wissenschaftler, die Sie betreuen?

Ursula Haufe (ipal): Unsere Wissenschaftler haben Gelegenheit, hautnah unsere Vermarktungsaktivitäten mitzuerleben. Gleichzeitig können Sie die Veranstaltung für einen konstruktiven Dialog nutzen und damit auch selbst ihren Erfindungen in der Posterausstellung weiteres Profil verschaffen. Sie profitieren von unserer Plattform, wir von ihrem Erfinder Know-how. Zusammen ist das die perfekte Form einer effektiven Zusammenarbeit.

Frage: Wird es das IPal Partnering zukünftig auch für andere Themenbereiche geben?

Ursula Haufe (ipal): Das ist für die Zukunft geplant, einen konkreten Termin für eine Veranstaltung mit dem von uns betreuten IP-Portfolio aus dem Bereich Physics & Engineering gibt es derzeit aber noch nicht. Unsere eigens dafür entwickelte Plattform www.ipal-partnering.de ist jedoch skalierbar und lässt sich problemlos für weitere Veranstaltungen nutzen.

Frage: Gibt es schon einen Termin für das 3. IPal Partnering?

Ursula Haufe (ipal): Was wir mit Sicherheit sagen können, ist, dass es ein 3. IPal Partnering geben wird. Allerdings gibt es derzeit Überlegungen, ob wir am Monat November als Veranstaltungstermin festhalten wollen. Für die Zukunft haben wir uns auch konzeptionelle Weiterentwicklungen des Partnerings vorgenommen: Wir planen das Partnering noch enger mit den Hochschulen und den Forschern zu verknüpfen. Zu möglichen Vorschlägen werden wir die Teilnehmer befragen.  

Die 5 Fragen an die ExpertInnen der älteren Newsletter-Ausgaben zu den Themen "Urheberrecht", "Software-Patente", "Forschungskooperationen" und "Erfindungsveredelungstöpfe" finden Sie hier.


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